Best Practice – Kooperation zwischen Forschung und Wirtschaft

Wie kommt neue Forschung in die Industrie? Diese Frage stand im Fokus des Panels „Kooperationen zwischen Forschung und Wirtschaft“.

Dr. Oren Moscovitz (Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung) sprach über die Vorteile von Kollaborationen zwischen Forschung und Industrie. Vorteile sieht er insbesondere in der Fokussierung der Arbeit, in der Möglichkeit zur Ausbildung eigener (Branchen-)Netzwerke außerhalb der akademischen Welt sowie in der Vermarktung. Dr. Bergner (Universität Potsdam/Potsdam Transfer) erklärte, wie Joint Labs an der Universität Potsdam neue Möglichkeiten für gemeinsames Denken und Experimentieren bieten und sich als Plattform für die Produktentwicklung eignen. Precision und Digital Farming werden bei der Ernährungssicherung der Zukunft in Anbetracht des Klimawandels eine große Rolle spielen, erläuterte Prof. Dr. Hubert Wiggering (Universität Potsdam). Den Kampf um junge Talente beschrieb Dr. Roland Hass (BASF Schwarzheide GmbH) und stellte vor, wie eine Erfindung eines Studierenden im 3. Semester – ein Prozessanalysator für den Abwasserbereich – nun beim Unternehmen im Einsatz ist.

Die sich thematisch anschließenden Fragen von Konferenzteilnehmern wurden ausführlich von Dr. Juliane Epping (WFBB) und Dr. Christine Mißler (Cluster Health Capital) im Themenraum diskutiert und beantwortet.