Best Practice – Patente & Schutzrechte

Im Rahmen des Panels „Patente und Schutzrechte“ sprachen Wissenschaftler und Transferbeauftragte als Tandem über das Thema „Wie reicht man Patente ein und macht diese für sich nutzbar?

Prof. Dr. Natalie Boll-Avetisyan (Universität Potsdam) hat eine Vorrichtung entwickelt, mit der Sprachentwicklungsstörungen frühzeitig erkannt werden können. Sie ermutigte andere Gründer*innen ein Patent anzumelden, auch wenn es für die Branche unüblich sei. Unterstützt wurde Sie bei diesem Vorgang von Dr. Sascha Gohlke von Potsdam Transfer und der Patentanwältin Heike Schubert.

Für Dr. Christina Gabriel-Liebs und Dennis Schönfeld (beide Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP) war das Juristendeutsch eine interessante und wertvolle Herausforderung. Beide wurden von Cornelia Grasme, Transfermanagerin beim Leistungszentrum Funktionsintegration, im Interview zu Ihren Erfahrungen befragt. Gabriel-Liebs ist sich sicher, dass ein Patent z.B. positive Effekte bei der Zusammenarbeit mit Industrie- und Förderpartnern auslöst.

Zwei Fallbeispiele von Dr. Michael Kirschbaum und Transferreferentin Dr. Katharina Kasack vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse IZI-BB zeigten anschaulich den Weg von der Idee bis zur Erteilung eines Patents. Im anschließenden Themenraum „Patente & Schutzrechte“ beantworteten Dr. Sascha Gohlke (Uni Potsdam/Potsdam Transfer, Patent- und Lizenzservice) und Dr. Viola Muth (Referentin Patent- und Lizenzangelegenheiten bei Humboldt-Universität zu Berlin) weitere thematische Fragen der Teilnehmer*innen.