Wenn Sie die Karte laden, akzeptieren Sie die Datenschutzbestimmungen der OpenStreetMap Foundation.
Mehr erfahren

Karte laden
Luftaufnahme des Areals Golm Nord am Potsdam Science Park
Luftaufnahme Golm Nord ©sevens+maltry

Land bestätigt positive Perspektive für Golm Nord – Wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des Potsdam Science Park und neuen Wohnraum

Landeshauptstadt Potsdam | Die Landeshauptstadt Potsdam hat vom Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) eine wichtige Rückmeldung zur geplanten Entwicklung von Golm Nord erhalten. In einem Schreiben bestätigt das Ministerium, dass eine Zustimmung zu den vorgesehenen Bauflächen im Rahmen der Flächennutzungsplan-Änderung „Golm Nord“ nicht offensichtlich ausgeschlossen ist und die von der Stadt vorgebrachten Gründe grundsätzlich nachvollziehbar sind. Damit wird der von der Stadt seit Jahren verfolgte integrierte Entwicklungsansatz für den Potsdamer Wissenschaftsstandort ausdrücklich gewürdigt. Das Ministerium erkennt an, dass die Erweiterung des Potsdam Science Parks, die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie die Verbindung von Wissenschaft, Wohnen und Infrastruktur ein hohes öffentliches Interesse begründen.

„Die Rückmeldung des Ministeriums ist ein wichtiges Signal für die Zukunft des Wissenschaftsstandorts Potsdam. Sie bestätigt unseren Ansatz, Forschung, Wohnen und Infrastruktur integriert zu entwickeln und dabei gleichzeitig wertvolle Natur- und Landschaftsräume zu schützen“, sagt Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt.

Golm Nord ist das zentrale langfristige Entwicklungsgebiet für den Potsdam Science Park, den größten Wissenschaftsstandort Brandenburgs. Der von der Stadtverordnetenversammlung 2023 beschlossene Rahmenplan sieht eine kompakte Siedlungsentwicklung vor, bei der besonders wertvolle Naturräume wie das Golmer Luch und die Flächen am Herzberg dauerhaft von Bebauung freigehalten werden. Die geplanten Bauflächen konzentrieren sich auf landwirtschaftlich genutzte Bereiche und bleiben deutlich unter den Möglichkeiten, die das novellierte Brandenburgische Naturschutzrecht grundsätzlich eröffnet.

Die Stadt hatte dem Ministerium im April 2026 ergänzende Unterlagen vorgelegt und um eine erneute Bewertung gebeten. Darin wurde unter anderem dargelegt, dass Golm Nord als integrierter Stadtteil entwickelt werden soll – mit Forschungs- und Gewerbeflächen, Wohnungen sowie sozialer und technischer Infrastruktur. Zudem wurde auf den hohen Flächenbedarf des Potsdam Science Parks verwiesen, dessen bestehende Entwicklungsflächen bereits weitgehend vermarktet oder in konkreter Umsetzung sind.

Das Ministerium weist darauf hin, dass für eine abschließende Entscheidung nun die weiteren Verfahrensschritte erforderlich sind. Die Landeshauptstadt Potsdam wird die notwendigen Unterlagen vorbereiten und das Verfahren fortführen.

Mit Golm Nord sollen langfristig zusätzliche Flächen für Wissenschaft, Forschung und wissenschaftsnahe Unternehmen entstehen. Gleichzeitig leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Wohnraumbedarfs in Potsdam und zur nachhaltigen Stadtentwicklung entlang leistungsfähiger öffentlicher Verkehrsanbindungen.

Landeshauptstadt Potsdam
– Die Oberbürgermeisterin –
Bereich Presse und Kommunikation
Friedrich-Ebert-Straße 79/81
14469 Potsdam

Telefon: +49 331 289-1264
presse@rathaus.potsdam.de

Pressemitteilung als PDF-Datei
  • Teilen auf:

Möchten Sie aktuelle Informationen von uns erhalten?

Abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie immer auf dem Laufenden! Erhalten Sie monatlich unser Event-Mailing mit vielfältigen Networking-Gelegenheiten und erfahren Sie viermal im Jahr im We Live Science-Newsletter alles über neue Start-ups, Forschung und Entwicklungen im Potsdam Science Park.