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Max-Planck-Campus

Das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, das Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie und das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) bilden den Max-Planck-Campus in unserem Science Park. Vom Mikrokosmos bis ins Weltall – so könnte das Motto der drei Institute heißen. Von der Grundlagenforschung mit Mikroalgen, über die Entwicklung von zuckerbasierten Impfstoffen und intelligenten Biomaterialien bis hin zur Entdeckung der Gravitationswellen – unsere rennomierten Max-Planck-Institute machen Potsdam-Golm weltweit bekannt.

 

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Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie (MPI-MP)

Im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtungsweise geht es den Wissenschaftlern am MPI-MP darum, die Interaktionen der in Pflanzen ablaufenden Prozesse zu verstehen. Ziel ist es pflanzliches Wachstum zu verstehen und Vorhersagen zu ihrem Verhalten zu treffen.

  Forschungsschwerpunkte:
  • Neue Ansätze in der Züchtung: Identifizierung wichtiger Gene mittels quantitativer Genetik bei Nutzpflanzen
  • Kreuzungsbarrieren: Epigenetische Mechanismen regulieren, ob sich Arten erfolgreich miteinander kreuzen lassen. Sie sind relevant im Hinblick auf Züchtung und Evolution.
  • Biotechnologie: Neue Methoden zur Bekämpfung von Schädlingen in der Landwirtschaft könnten zukünftig den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel reduzieren
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Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG)

Welt der versteckten Dimensionen: Im Mittelpunkt steht die Erforschung und Kontrolle von sehr kleinen bzw. dünnen Strukturen im Nano- und Mikrometerbereich. Diese winzigen Strukturen bestimmen die Eigenschaften von Materialien und Bio-Systemen.

  Forschungsschwerpunkte:  
  • Bioinspirierte Materialien (Abteilung Biomaterialien): Biologische Materialien als Vorbild: Bei zu geringer Belastung können sich Knochen ab- und durch regelmäßiges Training aufbauen. Das MPIKG erforscht neue Materialien, die sich bestimmten Anforderungen anpassen können.
  • Automatisierung der Chemie (Abteilung Biomolekulare Systeme): Mittels Syntheseautomaten können komplexe Zuckerketten binnen weniger Stunden künstlich hergestellt werden. Auf diese Weise entstehen Impfstoffkandidaten.
  • Grüne Chemie (Abteilung Kolloidchemie):Böden sind Lebensgrundlage und Klimaschützer zugleich. Binnen zwölf Stunden entsteht ein mit natürlichen Huminstoffen vergleichbares Produktgemisch, das den Böden hinzugefügt werden kann.
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Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut)

Das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik mit seinen Standorten in Potsdam und Hannover ist die weltweit größte Forschungseinrichtung zur Allgemeinen Relativitätstheorie und darüber hinausgehenden Themen.

  Forschungsschwerpunkte:  
  • Astrophysikalische und kosmologische Relativitätstheorie: Durch die genaue analytische und numerische Modellierung der Quellen von Gravitationswellen – z.B. verschmelzende Schwarze Löcher und Neutronensterne – können aus den beobachteten Signalen einzigartige astrophysikalische und kosmologische Informationen gewonnen werden.
  • Numerische und relativistische Astrophysik: Numerisch-relativistische Simulationen von kosmischen Ereignissen, bei denen Gravitationswellen und elektromagnetische Strahlung entstehen, verbessern unser Verständnis extremer astrophysikalischer Geschehnisse im Rahmen der Multimessenger-Astronomie.
  • Quantengravitation und vereinheitlichte Theorien: Die Vereinigung von Allgemeiner Relativitätstheorie mit der Quantenmechanik zu einer Theorie der Quantengravitation sollte gleichzeitig zu einer konsistenten Vereinheitlichung aller fundamentalen Naturkräfte führen.
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