Gewachsene Forschungsstärke – Zahl der Promovierenden an FGW steigt rasant an

Fakultät für Gesundheitswissenschaften Brandenburg | Immer mehr junge Forschende nutzen die Möglichkeit, an der neuen Fakultät für Gesundheitswissenschaften Brandenburg (FGW) zu promovieren oder sich zu habilitieren. Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften wurde 2018 als gemeinsame Fakultät der Universität Potsdam, der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gegründet.

Aktuell streben 52 Personen einen Dr. med. und 32 einen Dr. rer medic. an. Der Großteil der Promovierenden kommt aus der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB), aber auch Forschende der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und der Universität Potsdam haben sich zur Promotion angemeldet. Vier Doktorarbeiten wurden inzwischen verteidigt. Bei den Habilitationen sind sieben Verfahren eröffnet worden. Erster erfolgreicher Habilitant ist der Dermatologe Georgios Nikolakis, der in seiner Arbeit neueste Forschungsergebnisse zur Hauterkrankung Acne inversa vorlegen konnte.

Die gestiegene Zahl angemeldeter Promotionen und Habilitationen ist Ausdruck des gewachsenen Forschungs-Renommees der noch jungen Fakultät für Gesundheitswissenschaften Brandenburg. „Viele Klinikärzte nutzen die Chance, sich durch die Promotion zusätzliche Karrierewege in der Wissenschaft zu eröffnen. Auch auf diese Weise sollen medizinische Fachkräfte längerfristig an das Land Brandenburg gebunden werden“, sagt der Dekan der FGW, Prof. Dr. med. Notger Müller. Die Möglichkeit einer Promotion an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften erhöhe zudem die Attraktivität des Medizinstudiums an der MHB. „Viele Interessenten fragen bereits bei der Bewerbung, ob sie ihr Studium mit dem Doktorgrad abschließen können“, so Müller. Mit den steigenden Studierendenzahlen der MHB nehmen auch die Anmeldungen zur Promotion zu. Dieser Trend wird sich fortsetzen, wenn die MHB zum Sommersemester 2024 einen weiteren Studiengang im Fach Zahnmedizin eröffnet.

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FGW, die nicht Medizin studiert haben, können an der Fakultät zum Dr. rer. medic. promovieren. Das fachliche Spektrum reicht von Bioinformatik über die Versorgungsforschung bis zur Rehabilitation. Um die Promovierenden bestmöglich zu unterstützen, bietet die Fakultät ein fächerübergreifendes Qualifizierungsprogramm an. „Es vermittelt Kompetenzen zur Planung und Durchführung von Studien, erklärt Regeln guter wissenschaftlicher und klinischer Praxis und sensibilisiert für ethische Aspekte der Forschungsarbeit“, erläutert der Rehabilitationsmediziner Prof. Dr. med. Heinz Völler, der das Programm leitet. „Zudem erwerben die Doktorandinnen und Doktoranden hier das nötige Know-how für das Verfassen wissenschaftlicher Publikationen sowie die fachkompetente Präsentation und Diskussion ihrer Forschungsergebnisse“, so Völler, der dem Promotionsausschuss der FGW vorsitzt.

zur Pressemitteilung der FGW

Kontakt:
Dr. Nathalie Dehne
Geschäftsführerin der Fakultät für Gesundheitswissenschaften
Telefon: 0331 977 2162
E-Mail: nathalie.dehne@fgw-brandenburg.de

Medienkontakt:
Antje Horn-Conrad
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Universität Potsdam
Telefon: 0331 977 1474
E-Mail: presse@uni-potsdam.de

Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften

wurde 2018 als gemeinsame Fakultät der Universität Potsdam, der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gegründet. Sie bildet den Kern des Gesundheitscampus Brandenburg. Ziel ist es, neuartige medizinische, pflegerische und medizin-technische Versorgungsangebote sowie innovative Studiengänge zu entwickeln. In Kooperation mit weiteren Hochschulen und Forschungseinrichtungen soll die Fakultät zur Verbesserung der medizinischen Versorgung im Flächenland Brandenburg beitragen. www.fgw-brandenburg.de

Diese Information ist eine gemeinsame Medieninformation der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Potsdam, der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.

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