Ziel von UNITE ist es, eine neue Generation von technologiegetriebenen Gründungen aus der Wissenschaft hervorzubringen – mit Fokus auf Künstliche Intelligenz, Gesundheit und grüne Technologien. Die Förderung ist Teil einer Anschubfinanzierung, die den Aufbau von UNITE in den kommenden Jahren ermöglicht. UNITE entsteht auf einem starken Fundament von über 250.000 Studierenden und 30.000 Forschenden an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen und vielen, bereits im Start-up-Ökosystem erfolgreich tätigen Akteuren. Die Region hat viel zu bieten – Berlin und Potsdam rangieren im aktuellen Gründungsreport 2025 des Startup-Verbandes auf der Liste der Top 10 Städte für Neugründungen.
„UNITE ist das gemeinsame Zukunftsversprechen von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Wir wollen die Hauptstadtregion zum internationalen Hotspot für Deep-Tech-Startups machen – mit UNITE schaffen und verbinden wir dafür die Infrastruktur, das Kapital und die Köpfe.“ – Laura Möller, CEO von UNITE
Privatinvestoren, Stiftungen und das Land Berlin legten bereits den Grundstein für langfristige Finanzierung, auch Brandenburg ist gut aufgestellt
Bereits vor der Bundesförderung wurde ein starkes finanzielles Fundament für UNITE gelegt. Dem Ankerinvestor Berliner Sparkasse folgten Privatinvestoren, Stiftungen und Wirtschaftspartner. Sie haben über 10 Millionen Euro zugesagt, um die unternehmerische Ausbildung, Start-up-Programme und Strukturen von UNITE dauerhaft zu sichern. Das Land Berlin ergänzt dies durch einen neu aufgelegten VC-Fonds, mit dem es sich an der Seed-Finanzierung für Deep-Tech-Startups beteiligen wird.
In Brandenburg steht mit dem Eigenkapitalfonds von Brandenburg Kapital (ILB) Venture Capital für die Start- und Wachstumsförderung zur Verfügung.
„Unser Ziel ist es, aus Forschung Marktführer von morgen zu machen. Wenn wir die ambitioniertesten Talente und Gründungen unterstützen wollen, müssen wir auch selbst überdurchschnittliche Qualität erreichen. Daran arbeiten wir ab sofort hart.“
– Thomas Heilmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der UNITE gGmbH
„UNITE wird ausgezeichnet und UNITE hat so großes Potenzial, weil wir breit und gemeinsam im Wissenschaftsraum Berlin-Brandenburg unterwegs sind. Die Universitäten, die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und starke außeruniversitäre Forschungsinstitute in Berlin und Brandenburg – und mittendrin die Universitäten der Berliner Universitäts-Allianz – arbeiten Hand in Hand mit der Wirtschaft, Institutionen der Stadtgesellschaft und starken privaten Förderungen, um auf der neuen Transfer-Plattform Wirkung zu erzielen. Das ist eine hervorragende Basis für einen gemeinsamen, nachhaltig-erfolgreichen Ausbau des Berlin-Brandenburger Wissenschafts-Wirtschafts- und Innovationsraums. Das wirkt, das wird Wirkung haben.“
– Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Vorstandsvorsitzender des UNITE Sciences e. V., Präsident der Freien Universität Berlin und Sprecher der Berlin University Alliance (BUA)
Wirtschaftlicher Impuls für Berlin-Brandenburg
Mit UNITE entsteht mehr als eine Gründungsplattform – die Startup Factory soll neue wirtschaftliche Impulse für die gesamte Region setzen und internationale Strahlkraft entfalten. Die Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz mit skalierbaren Gründungsstrukturen und Finanzierungsangeboten ist ein entscheidender Standortfaktor für Berlin und Brandenburg.
„Ein großartiger Erfolg! Wir wissen längst: Ohne Wissenschaft und Forschung keine Innovationen, keine erfolgreiche ökonomische Entwicklung, keine Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit. Mit der gemeinsamen Startup Factory UNITE bündeln Wirtschaft und Wissenschaft länderübergreifend ihre Kompetenzen. Das ist ein gutes und vor allem wichtiges Signal in Zeiten, in denen Kooperationen und Zusammenarbeit auf der Basis gemeinsamer Normen und Werte erodieren. Die Entwicklung eines neuen digitalen Zentrums für Gründungen ist deswegen gerade in Zeiten multipler Krisen die richtige Antwort: Wir gestalten Zukunft. Jetzt auch gemeinsam mit Berlin. Ich freue mich auf eine noch engere Zusammenarbeit!“
– Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Nächste Schritte: Teamaufbau, Programmstart ab 2026
In den kommenden Monaten konzentriert sich UNITE auf den Aufbau eines schlagkräftigen Teams, die Entwicklung skalierbarer Angebote sowie die Vorbereitung auf den Start der Programme ab 2026. Geplant sind unter anderem ein neues Ausbildungsformat für Entrepreneurship-Talente aus der Wissenschaft, gezielte Matching-Formate für Gründungsteams sowie neue Accelerator-Programme für Deep-Tech-Startups mit internationalem Potenzial.
Über UNITE
UNITE ist die Startup Factory für wissenschaftsbasierte Gründungen in Berlin-Brandenburg. Das Projekt wird getragen von einem breit aufgestellten Konsortium aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Innovationszentren, Startups, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteuren.
UNITE schafft die Brücke von der Forschung in den Markt – mit skalierbaren Programmen, Seed-Finanzierung und internationaler Anschlussfähigkeit. Die operative Umsetzung startet 2026.
UNITE wurde als einer der Gewinner im EXIST-Leuchtturmwettbewerb ausgezeichnet und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert
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