© Hanno Conrad

Unsere Vision

Im Jahr 2035 ist Potsdam-Golm ein innovativer Stadtteil und ein lebendiges Zukunftsquartier rund um den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Potsdam Science Park. Neue wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen haben sich hier angesiedelt und neben einem verkehrsberuhigten Wohnumfeld für Jung und Alt ist ein neuer Schul-Campus entstanden. Viele, die in Potsdam Science Park arbeiten, leben auch hier und profitieren von den kurzen Wegen.

Potsdam-Golm, Sommer 2035

Der Stadtteil ist mit den Forschungsinstituten, neuen Unternehmen und dem Campus Golm der Universität Potsdam zu einer Einheit geworden. In den Jahren 2021-2025 sind im Potsdam Science Park rund 52.000 qm neue Labor- und Büroflächen entstanden und zahlreiche wissenschaftsbasierte und forschungsorientierte Unternehmen haben sich angesiedelt.

Wie lebt und arbeitet es sich hier im Jahr 2035?

Wissenschaftlerin im Jahr 2035 [Name ist der Redaktion (noch) nicht bekannt]:

„Ich bin Wissenschaftlerin und arbeite hier im Potsdam Science Park in einem Unternehmen, dass sich auf Produkte für die Wirkstoffentwicklung spezialisiert hat. Ich wohne seit einigen Monaten mit meiner Familie unweit der Unternehmen und Forschungsinstitute in Golm-Nord. Mein Zuhause liegt in einer Siedlung aus Häusern, die aus Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen gebaut wurden. Hier gibt es nur wenige Parkplätze, stattdessen profitieren wir als Anwohnerinnen und Anwohner von kleinen Selbstversorgergärten vor der Tür. Davon profitiert auch die Senioren-Wohngemeinschaft bei uns im Haus, in der meine Mutter lebt. Unsere Kinder gehen in Golm-Nord in die neue Universitätsschule. Die Schule ist als Laborschule mit innovativen Lern- und Lehrkonzepten angelegt. Damit sie hier entstehen kann, musste zunächst einiges in Bewegung gesetzt werden.

Ich selbst habe vorher in Berlin-Steglitz gewohnt. Von dort aus konnte ich auch gut mit der Bahn pendeln. Durch den Umzug nach Golm-Nord ist aber Vieles noch einfacher geworden. Inzwischen fahre ich täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit. Dabei komme ich auch an einer Quartiersgarage vorbei, in deren unteren Etagen kleine Läden Waren des täglichen Bedarfs anbieten. Montags treffe ich mich hier in der kleinen italienischen Espresso-Bar mit Kolleginnen und Kollegen, die im benachbarten Stadtteil Bornstedt wohnen und mit der Tram nach Golm kommen.

Die Straßenbahn hält seit einiger Zeit direkt inmitten von Golm. Aufgrund der guten Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr – und nicht zuletzt durch die neue Quartiersgarage ist es auch gelungen, den Potsdam Science Park bis 2035 weitgehend vom KFZ-Verkehr zu befreien, zudem entlastet die neue Querung der Bahn bei Golm-Nord den Stadtteil. Deutlich ruhiger ist es dadurch geworden für uns als Anwohner. Zudem wurden viele der Parkplätze in Spielplätze und Aufenthaltsorte mit Bänken und Aufenthaltsqualität umgewandelt. Das hat dazu geführt, dass wir uns hier nicht nur in den Mittagspausen aufhalten, sondern auch am Abend nach der Arbeit oder am Wochenende noch zusammen draußen sitzen. Die Golmer Mitte ist inzwischen zu einem lebendigen Stadtteilzentrum geworden mit etlichen kleinen Läden. Dass hier keine Handelsketten angesiedelt wurden, war eine strategische Entscheidung. Man wollte hier besonders den Einzelhandel stärken und soziale Projekte ansiedeln, die von der Stadt gezielt gefördert werden.

Das Haus der Innovationen mit dem multifunktionalen Veranstaltungsbereich und dem Open Space wird sehr vielzeitig genutzt. Die Institute aus dem Science Park präsentieren hier Innovationen aus der Forschung und nutzen die Räumlichkeiten als Ort für den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Neuerdings tagt in den neuen Räumen auch regelmäßig der Ortsbeirat und an den Abenden finden verschiedene Kursangebote für Menschen aus dem Ort statt. Oft sind auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder Angestellte aus den Instituten dabei. Vom Dach des Gebäudes aus blickt man über den Potsdam Science Park und den alten Dorfkern Golm mit den beiden Kirchen bis zum Zernsee.“

Kontakt

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