Eine Brücke zwischen regionalem Wachstum und europäischer Innovations- und Forschungspolitik – Staatssekretär Dünow eröffnet das Zweite Potsdam International Forum
MWFK | Wissenschaftsstaatssekretär Tobias Dünow hat heute in Potsdam das Zweite Potsdam International Forum unter dem Motto „Science Parks and Competitiveness: Bridging Regional Growth and European Innovation and Research Policy“ mit einem Grußwort eröffnet.
„Der Potsdam Science Park ist nicht nur das größte Innovationszentrum Brandenburg, sondern ein Paradebeispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Hier wird aus exzellenter Forschung wirtschaftliche Stärke – von Life Sciences und Biotechnologie über Big Data bis hin zu nachhaltiger Produktion und Neuen Materialien. Damit ist der Potsdam Science Park ein hervorragender Veranstaltungsort für die heutige Konferenz. Einen herzlichen Dank an Agnes von Matuschka und ihr Team, die Universität Potsdam sowie alle Partner! Mit diesem internationalen Forum schaffen sie genau den Raum, den Europa braucht: Einen Ort, an dem Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenkommen, um gute Bedingungen für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsstärke zu diskutieren. Unser Beitrag: Wir haben gerade erst als Wissenschaftsministerium die alleinige Verantwortung für die Entwicklung im Potsdam Science Park übernommen. Mit der neuen Zuständigkeit bündeln wir Forschung, Transfer, Standortentwicklung und Ansiedlung strategisch unter einem Dach – für mehr Tempo, mehr Sichtbarkeit und mehr Wertschöpfung im Land.“
Auf dem Zweiten Potsdam International Forum treffen sich heute und morgen rund 100 politische Entscheidungsträger, führende Expertinnen und Praktiker aus Wissenschafts- und Technologieparks, Clustermanager sowie Vertreter von Innovationsagenturen aus 19 Ländern und tauschen sich darüber aus, wie Wissenschaftsparks, ihre Regionen und Städte zu Zentren wissenschaftlicher Errungenschaften und Innovation werden können. Dabei wollen sie unter anderem untersuchen, wie sich neue europäische Strategien auf die Wettbewerbsfähigkeit und die regionale Entwicklung auswirken, Erkenntnisse über die Gestaltung zukünftiger Innovationsökosysteme austauschen und deren praktische Auswirkungen auf wissenschaftlichen Fortschritt, nachhaltiges Wachstum, Zusammenarbeit und internationalen Erfolg erörtern. Die Konferenz wird von der Standortmanagement Golm GmbH im Potsdam Science Park ausgerichtet und vom Wissenschafts- sowie vom Europaministerium mit insgesamt 17.240 Euro gefördert.
Der Potsdam Science Park ist der größte Wissenschafts- und Innovationscampus Brandenburgs. Rund 12.500 Menschen aus mehr als 70 Ländern forschen, lernen und arbeiten auf mehr als 50 Hektar in einem eng vernetzten Ökosystem aus Unternehmen, Start-ups und Spitzenforschung. Mit fünf Instituten der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaften, drei Fakultäten der Universität Potsdam, zwei GO:IN-Innovationszentren und mittlerweile rund 50 Unternehmen und Start-ups ist der Standort ein kontinuierlich wachsender Motor für Innovation und Technologietransfer. Und der Science Park wächst weiter: Neue Labor- und Büroflächen sind in Planung, weitere Unternehmen wollen sich ansiedeln.
Impressionen zur Veranstaltung folgen an dieser Stelle in Kürze.