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Potsdam Science Park — Erweiterung des Innovationsstandortes 2023-2026

Im Potsdam Science Park entstehen neue Flächen für Unternehmen – Standortrundgang © Standortmanagement Golm GmbH, Foto: Martin Jehnichen
Standortbegehung – im Potsdam Science Park entstehen neue Flächen für Unternehmen © Standortmanagement Golm GmbH/Martin Jehnichen

Der Potsdam Science Park expandiert. Mitte 2022 konnte der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort die bislang größte Nachfrage in seiner 30-jährigen Geschichte verzeichnen. Die Planungen für weitere Bauvorhaben sind bereits in vollem Gange. Auf über 78.000 m² neuen Büro- und Laborflächen werden hier in den nächsten Jahren Räumlichkeiten für mehr als 1000 Beschäftigte entstehen.

Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten Bauvorhaben im Potsdam Science Park vor. Bereits heute forschen, arbeiten und studieren mehr als 12.500 Menschen am Standort. Schwerpunktbranchen für neue Unternehmen sind insbesondere Biotechnologie, Life Sciences und neue Materialien, zudem sind zahlreiche weitere Wissenschaftsdisziplinen vertreten.

DiGOS – eine Firma, die mit Laserimpulsen das All erkundet, plant ein Gebäude auf dem Technology Campus

Die Firma DiGOS wurde erst 2014 gegründet, konnte seitdem aber schon einige beachtliche Erfolge verbuchen. Bereits 2018 setzten sie Projekte für die Europäische Weltraumorganisation ESA um und installierten Mitte 2021 eine erste schlüsselfertige Laserstation auf Teneriffa. Inzwischen arbeiten rund 425 Personen für das Unternehmen, das sich schwerpunktmäßig mit dem Satellite Laser Ranging (SLR) befasst – eine Technologie, mit der sich die Positionen von 20.000 Kilometer entfernten Satelliten Millimeter genau erfassen lassen. Nur wenige Firmen weltweit sind dazu in der Lage. Mit dem Erfolg ist auch der Bedarf an neuen Räumlichkeiten gewachsen. Darum will das Unternehmen seinen Sitz nun nach Potsdam-Golm verlagern. In den nächsten Jahren soll hier im Potsdam Science Park ein eigenes, dreistöckiges Gebäude auf dem Technology Campus entstehen. Laut Geschäftsführer André Kloth soll dann genügend Platz sein für 50 bis 60 Mitarbeitende auf 1.000 Quadratmetern Bürofläche. Aber das Gebäude soll noch mehr bieten: „Für unsere High-Tech-Geräte benötigen wir auch eine Integrations- und Testhalle. Wir wollen genug Platz haben, um ganze Laserstationen vorzuintegrieren und sie auf dem Dach für eine Vorabnahme zu installieren“, so Geschäftsführer Kloth. 2023 will die Firma mit der Planung beginnen und frühestens im Sommer 2023 den Bauantrag stellen, ungefähr 2026 soll der Einzug erfolgen. Für den Potsdam Science Park haben sie sich dabei aus verschiedenen Gründen entschieden: „Die Anbindung nach Berlin und in die Umgebung ist phantastisch“, erklärt Geschäftsführer André Kloth. „Vor Ort haben wir die Universität mit den Instituten für Astronomie, Physik, Informatik und Geowissenschaften. Da ist es für uns natürlich ein großer Standortvorteil, das akademische Potenzial für gemeinsame Projekte oder Nachwuchsförderung zu nutzen.“

QUADRATUM POTSDAM – Gebäudeensemble aus vier Gebäuden mit hohen Ansprüchen an Nachhaltigkeit

Bereits 2018 hat die DETLEF HEGEMANN Immobilien Management GmbH das Grundstück in der Nähe des Bahnhofs Golm auf der Westseite des Potsdam Science Park erworben. Zwischen den neuen Innovationszentren und dem Kreisverkehr ist ein Gebäudeensemble mit vier Gebäuden geplant. Im ersten Bauabschnitt des QUADRATUM POTSDAM sollen zunächst zwei Gebäude entstehen. Der Baubeginn ist für 2023 geplant, die Bauarbeiten werden voraussichtlich zweieinhalb Jahre andauern. Circa 11.000 Quadratmeter Fläche sollen dann zur Verfügung stehen, auf denen sowohl Büros als auch Labore Platz finden. Der Baustart für die weiteren beiden Gebäude ist nutzerabhängig für den Anschluss geplant. Beim Innenausbau setzt die DETLEF HEGEMANN Immobilien Management GmbH auf Nutzer:innenzentrierung: „Der Laborausbau erfolgt in enger Absprache mit den Interessent:innen“, so Projektleiterin Anne Helbig. Besonders wichtig sei bei dem Projekt das Thema Nachhaltigkeit: „Nachhaltige Materialien sollen im Rahmen der entsprechenden Bebauung Berücksichtigung finden. Es soll viele Grünflächen geben, eine nette Dachterrasse – eben einen Ort zum Wohlfühlen“, erklärt Helbig. Den Potsdam Science Park empfinde sie dabei als idealen Standort für das Gebäudeensemble: „Es ist in den letzten Jahren viel passiert. Neue Gebäude und Institute kamen hinzu. Der Standort ist sehr zukunftsträchtig, gerade weil das Thema Life Science stark an Bedeutung gewonnen hat“, sagt die Projektleiterin.

Technology Campus – Hegemann-Reiners Gruppe plant Flächen für Unternehmen aus dem Bereich Technologie, Forschung und Produktion

Gegenüber dem Brandenburgischen Landesarchiv, auf der anderen Bahnseite, entsteht derzeit der rund zehn Hektar große Technology Campus. Im ersten Quartal 2020 eröffnete die städtische ProPotsdam GmbH das Konzeptvergabeverfahren für die Gewerbeflächen. Mit Erfolg: Viele Unternehmen sicherten sich bereits erste Flurstücke für ihre Neubauten. Dazu gehört auch die Hegemann-Reiners Gruppe , die hier auf einem 20.000 Quadratmeter großen Areal in den nächsten Jahren rund 47.000 m² Bruttogrundfläche mit ca. 35.000 m² Nutzfläche für Unternehmen aus der Technologie- und Forschungsbranche schaffen will (Pressemitteilung). Berücksichtigt werden können auch Firmen aus weiteren Bereichen wie beispielsweise IT und Produktion. Das 5.500 m² große Quartiersparkhaus soll hier ebenso seinen Platz finden. Mit dem Bezug der ersten Gebäude wird 2026 gerechnet. Über 100 Millionen Euro will die Unternehmensgruppe in das Areal investieren. Die vom Projektentwickler bereits erstellte Masterplanung für das Areal befindet sich zurzeit in Abstimmung mit der ProPotsdam GmbH. „Es ist ein Rohdiamant, dem wir hier in Potsdam-Golm für zukünftige Nutzergruppen den Feinschliff geben“, so Jörg Bollmann, Geschäftsführer der DHI. „Besonderes Augenmerk legen wir bei unseren Planungen auf eine hohe Energieeffizienz und nutzerfreundliche Atmosphäre. Dazu gehören unter anderem eine intensive Begrünung sowie eine Dachterrassennutzung unter ökologischen Aspekten. Auch das Thema Nachhaltigkeit berücksichtigen wir mit der Verwendung ökologischer Baumaterialen und streben für den Standort eine DGNB-Zertifizierung an.“

InnoLab – „Eingangstor“ und imposantes Bauwerk mit flexiblen Büroflächen

Nicht weniger als das „Eingangstor zum Potsdam Science Park“ soll das InnoLab laut Entwicklungsgesellschaft homepoint werden. Und in der Tat: Mit den kristallinen Strukturen in der Fassade setzt das InnoLab innerhalb des Potsdam Science Parks ein starkes Statement. Direkt am Bahnholf Golm gelegen, sollen hier laut letzten Entwürfen Büro- und Laborflächen auf bis zu 12.500 Quadratmetern entstehen. Ein Erstbezug ist für das vierte Quartal 2024 geplant. Bei der Ausgestaltung der Räumlichkeiten setzt man ganz auf die Wünsche der Mieterinnen und Mieter. Mehrere Etagen können angemietet werden, gleichzeitig wolle man auch Platz für Coworking-Spaces lassen, um die nötige Flexibilität zu gewährleisten. Bei der Komplexität der Labore sei alles möglich von der Standardstufe bis zu komplexen Labortrakten. Christian Piper, Chief Operating Officer der homepoint Group: „Der Potsdam Science Park ist ein unglaublich dynamischer Standort. Es ist sehr spannend, was hier entsteht. Wir wollen mit dem InnoLab dabei sein und neue Impulse setzen. Uns ist es wichtig, dass wir nicht nur Arbeitsstätte, sondern auch Begegnungsstätte sind. Wir wollen mit der besonderen Lage im Potsdam Science Park und dem einzigartigen Design vor allem das internationale Publikum ansprechen.“ Oliver Riebartsch, geschäftsführender Gesellschafter der Satori Group, ergänzt: „Wir erleben gerade einen Boom im Bereich Life Science. Aktuell sind wir in fortgeschrittenen Gesprächen mit einem führenden internationalen Asset-Management-Unternehmen, dessen weltweites Netzwerk an renommierten Innovationstreibern im Bereich Life Science und Medizintechnik das Wachstum des Standorts weiter beflügeln wird. “

iQ space Potsdam – innovative Forschungs- und Büroflächen für Life-Science-Unternehmen

Getreu dem Motto „Empowering Science“ plant iQ spaces innovative Mietflächen für Wissenschaft und Life-Science-Unternehmen. Das Neubauprojekt iQ space Potsdam auf dem Technology Campus des Potsdam Science Park soll neue Maßstäbe im Bereich moderner und flexibler Labor- und Büroflächen setzen: speziell geplante und professionell gemanagte Forschungs-, Labor- und Büroflächen soll Mietern wie Forschungsunternehmen und Startups perfekte Arbeitsbedingungen, maximale Funktionalität sowie ein synergetisches Arbeitsumfeld bieten. Dank seiner guten Anbindung und Nähe zu Universität und Wissenschaft biete der Potsdam Science Park hierfür die idealen Voraussetzungen, erklärt Moritz Fischer, Projektmanager bei iQ spaces. Auf insgesamt 10.000 Quadratmetern werden derzeit moderne und flexible Grundrisse für Labore und Büros geplant, welche bis zum vierten Quartal 2024 bezugsfertig sein werden. Hierzu befinde man sich bereits im konkreten Gespräch mit potenziellen Mietern. Es sollen Mieteinheiten ab 300 m² entstehen. „Unser Konzept vereint effiziente Technik und Sicherheit im Labor mit modernen New Work-Arbeitswelten“, so Moritz Fischer. Zusätzlich setzte man auf hohe Visibilität auf dem Campus, auch die großzügigen Kommunikationsflächen im Gebäude selbst sollen zusätzlich dem Austausch dienen. „Forschende von heute und morgen wollen in einem inspirierenden Arbeitsumfeld arbeiten“, glaubt Moritz Fischer.

Der wachsende Innovationsstandort Potsdam Science Park aus der Luft ©Standortmanagement Golm GmbH, sevens+maltry

Der wachsende Innovationsstandort Potsdam Science Park aus der Luft, im Vordergrund der Campus Golm der Universität Potsdam © Standortmanagement Golm GmbH/sevens+maltry

Weiterführende Informationen

Gewerbeflächen und Neubauprojekte im Potsdam Science Park

Download Pressemitteilung (PDF)

Kontakt

Karen Esser
Referentin PR & Kommunikation
Stadortmanagement Golm GmbH — Potsdam Science Park
Kontakt

Über den Potsdam Science Park
Der Potsdam Science Park ist einer der größten Wissenschaftsstandorte in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Hier verbinden sich internationale Spitzenforschung, universitäre Ausbildung sowie forschungsorientierte Start-ups und Unternehmen zu einer exzellenten Community. Auf insgesamt 60 Hektar Fläche finden sich am Innovationsstandort zwei Fraunhofer-Institute, drei Max-Planck-Institute, die Mathematisch-Naturwissenschaftliche und die Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam, die Fakultät für Gesundheitswissenschaften Brandenburg, das Brandenburgische Landeshauptarchiv und eine wachsende Anzahl von Start-ups und Unternehmen in den neuen Büro- und Laborgebäuden sowie auf dem neuen Technology Campus. Vernetzung und gegenseitiger Austausch zwischen renommierten Forschungsinstitutionen und innovativen Unternehmen stehen im Potsdam Science Park im Vordergrund. In den nächsten zehn Jahren sollen sich im Potsdam Science Park 100 kleine und mittelständische Unternehmen sowie ein Ankerunternehmen ansiedeln und ca. 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die Projekte der Standortmanagement Golm GmbH im Potsdam Science Park werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und mit Mitteln des Landes Brandenburg kofinanziert.